Es kommt eine Gans zum Schönheitschirurgen und sagt:

Ich hätte gerne einen Termin zum Fettabsaugen.

Geht's noch vor Weihnachten?

 

 

 

Sankt Martin, Sankt Martin
       

 

Mech hät en lecker Pöppke

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
Sein Ross, das trug Ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.


Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee da saß ein armer Mann,
hat Kleider nicht, hat Lumpen an.
„Oh helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bitt’re Frost mein Tod.“


Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Ross steht still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt,
den warmen Mantel unverweilt.


Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin den Halben still,
Der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil,
hinweg mit seinem Mantelteil.

 

 

Mech hät en lecker Pöppke dä Klooes jebreit.
Hä hät et, wie wer schleepe hörsch herjeleit.
Sägg, wat soll dat doch wahl sein,
Kopp on Ärm on Bien anien?
Dat kann ja mar blues en Weckpopp sein.


Die Ögskes send van Krente, dä Kopp es ronk.
Et hät en erde Mützke en sine Monk.
Kiek öch ens min Pöppke aan,
hat ihr neet och Freud dodraan?
Kuem men lecker Pöppke ech biet dech aan.


Die Modder krett e Metzke, schmert Botter drop.
Adschüß men lecker Pöppke, ech eet dech op.
Nä et batt dech jarnix mihr, op, bes op de letzte Spier,
anger Johr brengt mech dä Kloos een wier.

 


höersch = leise
anieen = aneinander
erde Mützke = Tonpfeifchen
batt = hilft, nützt
Spier = ein wenig, eine Kleinigkeit

 

 

 

Rüdiger Tiefers

Titel

„Singende Kinder mit Martinsfackeln vor dem Haus

von Matthes: Dat Huus, dat stieeht op ieene Penn . . .“

 

Die Verehrung des heiligen Martin und die Bräuche um ihn herum sind teilweise Jahrhunderte alt. Einige Traditionen sind inzwischen verlorengegangen wie das wilde, lärmende Treiben der Kinder im 19. Jahrhundert. Mancherorts waren die Erwachsenen froh, als der Abend vorüber war.


Der Überlieferung nach kam Martin von Tours im Jahr 316 in einer römischen Provinz im heutigen Ungarn zur Welt. Als römischer Soldat versetzte man ihn später nach Gallien (Frankreich). Dort soll er der Legende nach um das Jahr 334 vor dem Stadttor von Amiens an einem kalten Wintertag einen Bettler angetroffen haben. Spontan teilte Martin seinen Mantel und überreichte dem Mann den anderen Teil. In der Nacht nach der Begegnung mit dem Bettler erschien Martin im Traum Jesus Christus. Dies war für ihn der Anlass, sich taufen zu lassen. Er trat aus dem Militärdienst aus, wurde Priester und Bischof von Tours. Die Gänse sollen ihn jedoch durch ihr Geschnatter verraten haben. Wegen seines vorbildlichen Lebens verehrten ihn zahlreiche Menschen seit seinem Tod um das Jahr 400.

 

Der 11. November ist der Martinstag, jener Tag, an dem er als Bischof von Tours begraben worden ist.


Die Martinszüge sind bis heute ein Ausdruck dieser Verehrung. Der Ursprung der Laternenumzüge ist allerdings nicht eindeutig geklärt. Einen heidnischen Hintergrund scheinen sie jedoch nicht zu haben, sondern sollen aus der christlichen Liturgie herrühren. Zum Martinstag wurde beispielsweise im 10. oder 11. Jahrhundert in Italien ein Lukas-Evangelientext verlesen. In diesem steht, man solle brennende Laternen in die Hände nehmen, wobei das Licht symbolisch für das Licht des Glaubens stehe. Ob die Menschen auch schon im Mittelalter Umzüge unternommen haben, ist nicht klar. Diese lassen sich sicher erst für das 19. Jahrhundert nachweisen. Im Zusammenhang mit Bibelschriften und der Lichtsymbolik wurden und werden auch die Feuer an diesem Tag entfacht.

 

 

 

 

St.Martinszug 1962

 

 

Foto:

Stadtarchiv Krefeld,
Bestand Axel Gayk

 

„Martini" markierte am 11. November aber auch einen wichtigen Tag im Kalender: Es war das Ende des Weidejahres für die Bauern, an dem sie ein reichliches Mahl zu sich nahmen, oft mit einer Gans. Vielerorts wurde die Pacht an diesem Tag gezahlt und das Gesinde durfte den Arbeitgeber wechseln. Diesen arbeitsfreien Tag nutzten sie, um zu feiern und dabei reichlich zu trinken. Denn der Martinstag war zugleich der Tag vor dem Beginn der Fastenzeit vor Weihnachten. Neben Fleisch durften dann auch keine Eier mehr gegessen werden, deswegen gehörten zu den Speisen am Martinstag auch Gebäck und Pfannekuchen.

 

Immer seltener wurde in den vergangenen Jahren das Ziehen der Kinder mit ihren Laternen von Tür zur Tür. Bei den Nachbarn singen sie und erhalten Obst oder Süßigkeiten dafür. Dieses Bitten um Gaben zu St. Martin ist im Rheinland ein alter Brauch, der sich bereits im 16. Jahrhundert in Köln nachweisen lässt. Im 19. Jahrhundert zogen die Kinder mit Laternen unter anderem aus Rüben, die auf einen Stock gestelzt wurden, von Nachbar zu Nachbar. Dort sangen sie ihre Lieder. Aber einige Erwachsene verbarrikadierten sich an diesem Abend regelrecht. Öffnete einmal jemand seine Türe nicht, verspotteten sie ihn in ihren Liedern als „Geizkragen". Mancherorts artete dies in lärmendes und wildes Treiben mit Schellen und Trompeten aus, in Zeitungen wurde gar von einer Plage gesprochen. Zumal die Kinder nicht gerade zimperlich ihre Spottlieder vortrugen. Bei Gerangel entpuppten sich außerdem die Rübenlaternen zu einer Brandgefahr in den Städten.

Text Stadt Krefeld

 

 

...und unser Kneipen-Kopf verwandelte sich in Gevatter Gans!

 

 

 

Das Gerücht, das ich "einen an der Waffel" habe,

hält sich hartnäckig - deshalb hier ein Waffel-Rezept.

Dazu heißen Kakao, Kaffee oder Tee.

 

 

Honig Waffeln

125g Butter (schmelzen)
1-2 EL Honig oder Zucker
1Vanillezucker (muß nicht)
3Eier
250g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
1/4 l Milch

Alles verrühren und backen

 

 

  

                        Datum
                        Ort

          

 Alter Markt in Uerdingen
   

 

 

St. Martinsverein Uerdingen Altstadt e.V.
 

 

Ich geh mit meiner Laterne
         

 

Laterne, Laterne


Ich geh mit meiner Laterne,
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.

Mein Licht ist aus, wir gehn nach Haus.
Labimmel, labammel, labum


Ich geh mit meiner Laterne,
.....
Der Martinsmann, der zieht voran.
Labimmel, labammel, labum
Ich geh mit meiner Laterne,
.....
Ein Kuchenduft, liegt in der Luft.
Labimmel, labammel, labum


Ich geh mit meiner Laterne,
.....
Beschenkt un heut, Ihr lieben Leut.
Labimmel, labammel, labum


Ich geh mit meiner Laterne,
......
Mein Licht ist aus, wir gehn nach Haus.
Labimmel, labammel, labum

 


Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.
Denn sie ist so schön, denn sie ist so schön.
Da kann man mit spazieren gehen.
In den grünen Wald, in den grünen Wald,
wo der Jäger mit der Büchse knallt.
Piff! Paff! Puff!


Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Sperrt ihn ein, den Wind, sperrt ihn ein, den Wind,
er soll warten, bis wir zu Hause sind.
Denn sie ist so schön, denn sie ist so
schön.
Da kann man mit spazieren gehen.
In den grünen Wald, in den grünen Wald,
wo der Jäger mit der Büchse knallt.
Piff! Paff! Puff!


Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Bleibe hell mein Licht, bleibe hell mein Licht.
denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht.
Denn sie ist so schön, denn sie ist so schön.
Da kann man mit spazieren gehen.
In den grünen Wald, in den grünen Wald,
wo der Jäger mit der Büchse knallt.
Piff! Paff! Puff!

 

 

 

Der Klo-Rollenhut

eine Handarbeit für die ersten, langen Winterabende

 

 

Zwei Knäuel in rot/grau-meliert und ein Knäuel in weiß, die für genau zwei Hüte reichen,

gestrickt mit Nadeln 4,5 mm, erst mit der Rundnadel, dann mit einem Spiel:

 

Anschlag: 104 Maschen in rot (je 8 Mustersätze wie folgt)

1. Rd. (rot) linke Maschen

2. Rd. (weiß) rechte Maschen

3. Rd. (weiß) [2 Ma. re.zus.] 2x, [1 Ma. re, U] 4x, 1 Ma.re, [2 Ma. überz.zus.] 2x

4. Rd. (rot) rechte Maschen

1.-4. Runde 3 x wiederholen

13. Rd. (rot) linke Maschen

14. Rd. (weiß) rechte Maschen

15. Rd. (weiß) [2 Ma. re.zus.] 2x, 2 Ma.re, U, 1 Ma.re, U, 2 Ma.re, [2 Ma. überz.zus.] 2x (= 88 Maschen)

16. Rd. (rot) recht Maschen

17. Rd. (rot) 2 Ma. re.zus., 3 Ma.li - hier beginnt der neuen Rundenanfang! evtl. Markierung einhängen) [9 Ma.li, wenden (Faden liegt v.d. Arbeit), 1 Ma. abheben, 5 Ma.li, wenden (Faden liegt v.d. Arbeit), 7 Ma.li] 8x

18. Rd. (rot) 5 Ma.re, 2 Ma. re.zus.,4 Ma.re (=80 Maschen)

jetzt 12 x je 8 Mustersätze über vier Runden stricken (Arbeitsfaden liegt beim Abheben stets hinter der Arbeit)

19.  und 20. Rd. (weiß) 1 Ma.re, 2 Ma. abh., 1 Ma.re, 1 Ma. abh., 1 Ma.re, 1 Ma. abh., 1 Ma.re, 2 Ma. abh.

21. Rd. (rot) 1 Ma. abh., 2 Ma.re, 1 Ma. abh., 1 Ma.re, 1 Ma. abh., 1 Ma.re, 1 Ma. abh., 2 Ma.re

22. Rd. (rot) 1 Ma. abh., 2 Ma.li, 1 Ma. abh., 1 Ma.li, 1 Ma. abh., 1 Ma.li, 1 Ma. abh., 2 Ma.li

 

für den Deckel noch weiter in Rot 1 Rd. rechts und eine Runde links stricken, für die Spirale nun jeweils eine Runde Rot und darüber eine Runde weiße rechte Maschen stricken, dabei (und dies gilt für Arbeit mit einem Nadelspiel mit jeweils 20 Ma. pro Nadel zu Beginn!) nur in den roten Runden auf jeder Nadel jeweils zwei Maschen verteilt abnehmen, bis in der weißen Runde nur noch 4 Ma auf jeder Nadel liegen, weißen Faden beenden, mit Rot noch jeweils 2 Ma. re.zus. stricken und Enden vernähen. Anleitung von Frauke

 

 

 

  

 

   

 

 

 

 

 

 

 


 
50g Butter
100g Quark
4 Eier
80g Eiweißpulver
2 EL Öl
4 TL Xucker
 

Low-Carb Waffeln

  1. Zunächst die 4 Eier in einer Schüssel schaumig schlagen.
  2. Die Butter in einem Topf leicht erwärmen, bis die flüssig wird.
  3. Die Butter mit dem Öl und dem Quark zu den Eiern einrühren.
  4. Zusammen mit dem Eiweißpulver verrühren.
  5. das Waffeleisen einschalten und leicht einfetten
  6. Portionsweise in das Waffeleisen geben.
  7. Das Eisen nicht zu früh öffnen, die Waffeln könnten zerfallen.
  8. Die Waffeln kann man entweder pur genießen oder mit geeigneten Früchten (z.B. Papaya oder Beeren) vielleicht noch etwas Sahne?

 

 

 

 

aktualisiert am Dezember 2017 | boehm[aet]kr-uerdingen.de