Ende des Karnevals ist der Aschermittwoch - es beginnt die Fastenzeit

   

Die Fastenzeit beginnt am 14.Februar dauert in diesem Jahr bis zum 31.März

 

Als Fastenzeit oder als Passionszeit wird im Christentum der mehrwöchige Zeitraum der Vorbereitung auf das Osterfest bezeichnet. Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet am Karsamstag, liturgisch jedoch bereits am Gründonnerstag vor der Messe vom letzten Abendmahl.

Der biblische Hintergrund für die Festsetzung der Fastenzeit auf 40 Tage und Nächte, ist das Fasten Jesu in der Wüste, die 40 Tage erinnern aber auch an die 40 Tage der Sintflut, an die 40 Jahre, die das Volk Israel durch die Wüste zog, an die 40 Tage, die Mose auf dem Berg Sinai in der Gegenwart Gottes verbrachte, und an die Frist von 40 Tagen, die der Prophet Jona der Stadt Ninive verkündete, worauf diese ein Fasten und Büßen ausrief, das Gott bewog, sie nicht untergehen zu lassen. (Mit Material von: Wikipedia)

 

Wachholderschnaps dient der Gesundheit und

hat NICHTS mit dem Fasten zu schaffen

 

 

 

Symbolische Verkörperung der Fastenzeit beim Karneval,

Teilansicht eines Gemäldes von Pieter Brueghel dem Älteren

  

 

 

 

Der Aschermittwoch (Tag der Asche) stellt in der den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit dar und ist der Tag nach Karnevalsdienstag.

  

 

Die Asche kann auch in Kreuzform auf den Kopf gestreut werden,

wie auf diesem polnischen Gemälde von 1881 zu sehen.

  

 

Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, in der Heiligen Messe dieses Tages die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen.

 

Der Empfang des Aschenkreuzes gehört zu den heilswirksamen Zeichen.

  

 

Die Fastenzeit soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend

in der Wüste verbrachte und auf Ostern vorbereiten.

  

Fastenzeit

 

 

 

 

 

der F.C.Uerdingen im Karnevalzug 1937

 Foto: KZV Uerdingen

  

 

 dieser Zeitungsartikel der Rheinischen Post stammt aus meiner Sammlung

  

 

 

Spaghetti-Salat

Zutaten für 2 Personen

250 g Spaghetti
4 EL Öl
4 EL Essig
4 EL Sojasoße
4 EL Zitronensaft
3 EL Chinagewürz
1 EL Zucker
1 TL Salz
1 große Zwiebel würfeln

 

Wer gerne Lauch mag, kann auch noch fein geschnittenes Lauch dazu geben.

 

 

 

Warum heißt die Maultasche Maultasche?

Eine klösterliche Erfindung? Es existieren verschiedene Variationen - aber die folgende ist plausibel.

 

Während der Zeiten des Dreißigjährigen Krieges von 1618 bis 1648 erhielten die Mönche des Zisterzienser-Klosters in Maulbronn in der Fastenzeit ein Stück Fleisch. Der Geschichte nach stammte dieses von einem Kalb, das nahe dem Kloster verstorben war. Um das Fastengebot nicht zu brechen, bedienten sich die Mönche einer List: Sie hackten das Fleisch ganz fein und vermischten es zur Tarnung mit Spinat und Kräutern. Die Masse war kaum noch als Fleisch zu erkennen und trotzdem füllten sie diese Masse zusätzlich in Taschen aus Nudelteig. Somit glaubten sie, das in der Fastenzeit verbotene Fleisch vor den Augen ihres Herrn sicher versteckt zu haben. Darum tragen Maultaschen im Schwäbischen immer noch den mittelalterlichen Namen Herrgottsbscheißerle.

 

Schwäbische Maultaschen mit einer Kalbsbrät-Spinat-Füllung

  

      

Zutaten für 4 Personen

Teig
200 g Weizenmehl (Typ 405)
100 g Hartweizengrieß
2 Eigelb
1 Ei
1 EL Olivenöl
etwas Wasser
Muskat
Salz, Pfeffer

 

Füllung
230 g Kalbsbrät
150 g blanchierter, gehackter Spinat
1 eingeweichtes, altbackenes Brötchen
80 g Zwiebelwürfel
1 EL Öl
Pfeffer, Salz, Muskat

 

Eistreiche
1 Eigelb
etwas Milch

 

außerdem
1 l Rinderbrühe
2 EL gehackte Schnittlauchröllchen

 

Zubereitungzeit ca. 45 Minuten

Mehl auf eine Arbeitsfläche geben und eine Mulde eindrücken. Eigelb, Ei, Olivenöl und Wasser hineingeben, Hartweizengrieß, Salz, Pfeffer und Muskat auf den Mehlrand streuen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Eine Kugel schleifen, in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank zwei bis drei Stunden oder am besten über Nacht ruhen lassen.

 

Kalbsbrät mit Spinat, gut ausgedrücktem Brötchen, angeschwitzten Zwiebeln und Schnittlauch gut vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

 

Teig auf mehlierter Arbeitsfläche dünn ausrollen, mit Spritzbeutel einen Strang auftragen, außenherum Teig mit Eistreiche einpinseln und den Teig überlappen. Anschließend andrücken, mit Messerrücken Maultaschensäckchen abdrücken und in leicht sprudelndem Salzwasser die Maultaschen circa acht bis zehn Minuten ziehen lassen. Rinderbrühe erhitzen, in einem tiefen Teller anrichten, halbierte Maultaschen mit einlegen, angeschwitzte Zwiebeln und Schnittlauch darüber geben. ©Volle Kanne ZDF

   

Bei der Füllung der Maultaschen ist grundsätzlich alles erlaubt, was schmeckt und in der vegetarischen Variante mit Spinat bestehen die Zutaten für die Füllung wie folgt >>> 750g Spinat hacken, 2 Zwiebeln fein würfeln, 2 Knoblauchzehen zerkleinern, 100g Pinienkerne ohne Fett goldgelb rösten, 200g Mozzarella würfeln, 100g Creme fraiche, Salz, Pfeffer, Muskatnus, Zucker, etwas Weißwein, 1TL Majoran (frisch und zerkleinert) 2 Eigelb >>>> Zwiebeln und Knoblauch in Öl glasig dünsten, mit dem Wein ablöschen und den Spinat dazu geben. Abdecken und kurz dämpfen. Knoblauch, Creme fraiche, Gewürze, Ei und Kräuter unterziehen. Wer die Masse "strecken" möchte, gibt noch 2 bis 3 zerdrückze Kartoffeln dazu. Das ganze kalt stellen und den ausgerollten Teig damit füllen.

  

Ähnliche Erzählungen ranken sich um die Erfindung von Strudel und Pasteten. Denn auch hierbei wird ja Fleisch möglichst gut verpackt – und das in einen aus Mehl bestehenden Teig: Mehlspeisen unterlagen ausdrücklich nicht dem Fastengebot.

 

 


  

Wie wird im Christentum gefastet?

Die Fastenzeit gilt im Christentum als Phase von Gebet und Buße. Ursprünglich sahen die Fastenregeln nur eine volle Mahlzeit täglich vor, in der Regel am Abend. Der Genuss von Fleisch, Milchprodukten, Eiern und Genussmittel wie Süßigkeiten waren während der Fastenzeit streng verboten. Erst im 15. Jahrhundert wurde diese Regel von der Kirche gelockert, sodass Milchprodukte, aber auch Öl und Eier fortan verzehrt werden durften.

Im Mittelalter wurden immer wieder Wege gefunden, um die strengen Verbote zu umgehen. Da Fische als Fastenspeise erlaubt waren, sollen ausgerechnet Mönche im Wasser lebende Tiere wie Enten oder Biber zu "Wassertieren" erklärt haben - und damit zur erlaubten Speise.

Heute werden die Fastenregeln von Gläubigen eher so ausgelegt, dass auf liebgewonnene Dinge und Gewohnheiten verzichtet werden soll. Das muss nicht unbedingt der Fleischkonsum sein. Auch der Verzicht auf Alkohol, Süßigkeiten oder Fernsehkonsum sind beliebte Symbol der Buße.

 

  

Alkohol unterlag ebenfalls mancherorts dem Fastengebot. Und natürlich gibt es auch hier eine Geschichte darüber, wie findige Mönche versuchten, die Vorschrift zu unterlaufen: Irgendwann einmal brauten Klosterbrüder das sogenannte Fastenbier. Dessen Genuss mussten sie aber vom Papst genehmigen lassen, auch benötigten sie die Erlaubnis, ein solches Bier herzustellen. Also ließen sie eine Getränkeprobe nach Rom karren. Auf dem langen Weg dorthin verdarb das Bier; der Papst probierte es und fand es widerlich. „Wenn sie so etwas trinken wollen, dann sollen sie es haben“, soll er entschieden haben!

 

 

 

Manches Fleisch war während der Fastenzeit erlaubt; nicht verzehrt werden durften nur warmblütige vierbeinige Tiere. Enten, Gänse, Fische und Krebse, die sogenannte Wassertiere waren also ausgenommen. Einer Anekdote zufolge wurden deshalb in manchen Klöstern Spanferkel in den Brunnen geworfen, wieder herausgezogen und als „Fisch“ verzehrt. Ein Abt soll sogar versucht haben, ein Spanferkel zum Karpfen zu taufen.

 

Als „Wassertiere“ behandelt wurden angeblich auch gerne Biber, die häufig in den klösterlichen Fischteichen lebten. Es seien eigens Rezepte entwickelt worden, um ihn möglichst delikat zuzubereiten. Diese werden aber kolportiert. Beliebt soll es außerdem gewesen sein, Fleisch zu pürieren und in Form eines Fisches zu servieren.

 

 

 ©almost-fastenzeit

 

Aus dem Böhm-Prophet von 2009 (sprich Speisekarte)

Lebendfrischer Islandhering in einer Composition von Tomate

oder Senf in Wellblech auf weißem Arcopal-Teller und

bunter Serviette. Serviert mit einer Gabel an

angetrockneter Sättigungsbeilage.  

 

 

 

Eine schöne Idee!

 

 Eier dürfen während der Fastenzeit verzehrt werden und am frischesten bekommt man die Eier von eigenen Hühnern!

 

 

Bevor man sich an die Hühnerhaltung wagt, sollte man zuerst die Nachbarn fragen, ob sie damit einverstanden sind. Grenzt der Hühnerstall zu sehr an Nachbars Grundstück, kann es schon mal Probleme geben. Besonders oft hört man, dass Krähen von Hähnen zu Rechtsstreits führten und der Hühnerhalter musste den Hahn töten, weil es den Nachbarn nervte. Wenn der Hahn nur einmal am Morgen und einmal am Abend krähen würde, könnte es aber nicht so schlimm werden.

Es gibt allerdings Hähne, die den ganzen Tag und zu jeder Stunde krähen. Das kann so manchem auf die Nerven gehen. Hat man aber die notwendige Genehmigung, kann man sich ans Bauen eines Hühnerhauses machen. Wer nicht so begabt ist, kann sich einen fertigen Stall kaufen, was aber sehr teuer ist. Es muss ja besonderes Holz verwendet werden, dass der Stall auch lang leben kann.

Die Mutter meiner angeheirateten Tante hatte einen großen Hühnerstall, der sogar zum Teil gemauert war. Ganz ehrlich gesagt, ich könnte kein Huhn schlachten. Aber ich habe es doch einmal gesehen, wie die Herrin des Hühnerstalles ein Huhn an den Füßen nahm und den Kopf nach unten hielt.  Dann packte sie blitzschnell den Hals des Tieres und legte den Kopf auf einen Spaltblock. Sie schlug mit der Axt einfach, aber sehr zügig den Kopf ab. Das Schlimmste daran war, dass dieses Huhn noch ohne Kopf durch die Gegend zappelte. Eigentlich durfte ich ja nicht zuschauen, aber wie es halt so ist, es reizt doch immer das Verbotene!
 
Es wäre noch zu sagen, das die Eier immer äußerst schmackhaft waren!
 

 
Das Fischbuffett am bevorzugten Treffpunkt 2015/2016/2017

 

   

Weingummi/Lakritzfische

 

Feuerfische

   

Seesterne

 

Salzheringe

       

Meerestorte

  

 

Schleckmuscheln

 

 

   

Variation I

 

Variation II

   

Goldfischli Original

 

Goldfischli mit Sesam

 

 

 

 

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Karneval wieder ab dem 11.11. - Helau

 

 Morgen gibt es ein Türchen zum Valentins-Tag
Ich nenne es Türchen mit Zuversicht und Liebe

 

 

 

das übernächste Türchen wird zum St.Patricks-Day geöffnet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das letze Bild? Ok - ganz schön makaber.
Aber wer viel bei Facebook unterwegs ist,

weiß wie ich es meine.

 

 

aktualisiert im November 2018 | crefelder-geschichte[aet]t-online.de