Vor einigen Tagen hatte ich zugesagt, dass ein Türchen im Kalender weniger Text, aber viele Bilder enthalten wird. Heute ist es soweit!
 

 

Ein Weihnachtsbaum (auch Christbaum oder Tannenbaum) ist ein geschmückter Nadelbaum, der zur Weihnachtszeit in einem Gebäude oder im öffentlichen Straßenraum aufgestellt wird. Traditionelle Aufstellorte sind Kirchen und Wohnungen. Als Schmuck dienen meist Lichterketten, Kerzen, Glaskugeln, Lametta, Engels- oder andere Figuren. Dieser Weihnachtsbrauch verbreitete sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus über die ganze Welt.

 

 

Achtet doch mal auf die ungewöhnlichen

Dekorationen einiger Tannenbäume.

 

       

 

 

"Ich halte das bald nicht mehr aus,

meine Frau meckert seit einem halben Jahr an mir herum!"

"Weshalb denn?"

"Sie will unbedingt, dass ich den Weihnachtsbaum wegräume."

 

 

 

   

   

 

  

     

Ada Christen (1839-1901)

Christbaum

Hörst auch du die leisen Stimmen aus den bunten Kerzlein dringen?

Die vergessenen Gebete aus den Tannenzweiglein singen?

Hörst auch du das schüchternfrohe, helle Kinderlachen klingen?

Schaust auch du den stillen Engel mit den reinen, weißen Schwingen?

Schaust auch du dich selber fern und fremd nur wie im Traume?

Grüßt auch dich mit Märchenaugen deine Kindheit aus dem Baume?

 

 

 

 

   

 

   

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

Der geklaute Weihnachtsbaum

von Jutta Gnädig

Vom Walde draußen bin ich her,

ich wußte gleich, es weihnachtet sehr,

als dieser Kerl mit Beil und Schlitten,

verdächtig um mich rumgeschlichen.

Jetzt fängt er an mich umzuhauen,

Au! das tut weh! Der will mich klauen!

Der wird sich wundern hat er mich zu Haus.

Denn leider gehen mir die Nadeln aus.

Der Förster meint, das käm vom sauren Regen,

so schlimm wie dies Jahr sei's noch nie gewesen.

 

Nun schmeißt er mich auf seinen Schlitten und zurrt mich fest.

Jetzt schnell noch eine Minitanne ausgerissen,

damit zum Fest die Oma auch ein Bäumchen hat und nichts wie weg.

Womöglich macht zu dieser Stunde der Förster grade seine Runde

und dem möcht er nicht in die Arme laufen.

Er hastet eilig durch den Wald, inzwischen ist ihm lausig kalt.

Fliegt über eine Wurzel hin und schrammt sich auf das Doppelkinn.

Bleibt steh'n um etwas zu verschnaufen und merkt, jetzt hat er sich verlaufen.

Sucht fluchend nun am Waldesrand bis er sein Auto wiederfand.

Wirft mich, er hat's gefunden kaum,

samt Schlitten in den Kofferraum und startet---------------

aber, tuck, tuck, tuck, das Auto macht nicht einen Ruck.

 

Wär nicht ein netter Mensch gekommen,

der ihn in's Schlepptau hat genommen.

er stünde noch dort sicherlich.

 

Ja, Weinachtsbäume klaut man nicht.

 

   

 

 

       

 

 

Vorfreude auf Weihnachten

 

Ein Kind - von einem Schiefertafel-Schwämmchen

Umhüpft - rennt froh durch mein Gemüt.

Bald ist es Weihnacht! - Wenn der Christbaum blüht,

Dann blüht er Flämmchen. Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt

Uns mild. - Es werden Lieder, Düfte fächeln. -

Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,

Wird dann doch gütig lächeln.

Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes

Alle unfeindlich sind - einmal im Jahr! -

Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.

Wie es sein soll, wie's allen einmal war.

Joachim Ringelnatz

 

Tannenbaum bei Böhm 2015 

*klick*mal*auf*die*tanne

 

  

Was hat ein Engel, wenn er auf einen Misthaufen fällt?
Kotflügel

 

   

 

Weihnachten im Irrenhaus.

Der Weinachtsmann kommt und sagt zu den Insassen:

"Wer mir ein kurzes Gedicht aufsagt, bekommt ein kleines Geschenk.

Wer ein langes Gedicht aufsagt, bekommt ein großes Geschenk."

Kommt der Erste an und stammelt: "Hhelelmmaam".

Sagt der Weihnachtsmann: "Und wer mich verarscht, kriegt gar nichts"

 

 

   

 

 

 

   

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

1913 Rheinstraße mit J. Stern & Cie und Cafe Bristol

aktualisiert im November 2018 | crefelder-geschichte[aet]t-online.de