O Tannenbaum, o Tannenbaum
Wie treu sind deine Blätter
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit
Nein auch im Winter wenn es schneit
O Tannenbaum, o Tannenbaum
Wie treu sind deine Blätter


O Tannenbaum, o Tannenbaum
Du kannst mir sehr gefallen
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
Ein Baum von dir mich hoch erfreut
O Tannenbaum, o Tannenbaum
Du kannst mir sehr gefallen


O Tannenbaum, o Tannenbaum
Dein Kleid will mich was lehren
Die Hoffnung und Beständigkeit
Gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit
O Tannenbaum, o Tannenbaum
Dein Kleid will mich was lehren

Volksweise um 1800

 

 

 

 

Ich wünsche Euch allen zur Weihnachtszeit Momente ohne Einsamkeit, dass ein paar Menschen an euch denken, Frieden, Wärme, und Liebe schenken, dass euere Gedanken sind nicht schwer und noch so vieles mehr.

 

 

 

Nach der Abdankung von Kaiser Wilhelm II. im Jahre 1918 sang das Volk eine Version von "oh Tannenbaum" mit Zeilen wie „O Tannenbaum … der Kaiser hat in’ Sack gehaun, er kauft sich einen Henkelmann und fängt bei Krupp in Essen an.“ Bekannt sind auch die Schülervariante „O Tannenbaum … der Lehrer hat mich blau gehaun, o Tannenbaum … dafür schiff' ich ihm an den Zaun“ und die Fassung, die die kindliche Furcht vor dem Weihnachtsmann in Spott verwandelt „O Tannenbaum … der Weihnachtsmann will Äpfel klau'n; er zieht sich die Pantoffeln an, damit er besser schleichen kann.“

 

 Westwall / Kaiser-Wilhelm-Museum

 

 

Gestern - Freitagabend - auf dem Krefelder Weihnachtsmarkt

 

 

Im wilden Westen will sich ein Wanderprediger einen Gaul kaufen, um die Wilden zu missionieren. Er geht zu einem Pferdehändler und schildert ihm seinen Fall. Da meint der Verkäufer: "Da haben wir ein Pferd, ideal, wie für sie gemacht. Auf das Komando "Gott sei Dank" läuft es los, bei "Amen" bleibt es wieder stehn." Der Prediger ist ganz begeistert und macht gleich einen Proberitt: "Gott sei Dank." Das Pferd läuft los. Aus der Stadt raus und über die Prärie geht alles gut, bis das Pferd genau auf eine Schlucht zu gallopiert. Der Priester hat das Kommando zum Anhalten längst vergessen, er zerrt am Zügel, probiert alles, nicht hilft. In letzter Verzweifellung fängt er an zu beten: "Vater unser im Himmel, .... Dein Wille geschehe - Amen." Das Pferd hält beim "Amen" an, genau einen Meter vor der Schlucht. Der Priester wischt sich den Angstschweiß von der Stirn: "Gott sei Dank."

 

   

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Wie der Engel auf die Christbaumspitze kam

(Autor unbekannt)

 

Es war vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß. Vier seiner Elfen feierten krank und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte. Dann erzählte ihm seine Frau dass ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte.

 

Die Schwiegermutter hat dem armen Weihnachtsmann gerade noch gefehlt. Als er nach draußen ging, um die Rentiere aufzuzäumen bemerkte er, dass 3 von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß wohin. Welche Katastrophe! Dann begann er damit den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, dass das meiste Spielzeug zerkratzt wurde - Shit!

 

So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuss Rum zu machen. Jedoch musste er feststellen dass die Elfen den ganzen Schnaps gesoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke, die sich über den ganzen Küchenboden verteilten. Jetzt gab`s natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen musste, dass Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.

 

Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Christbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend: "Frohe Weihnachten Weihnachtsmann! Ist es nicht ein schöner Tag. Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich. Wo soll ich den denn hinstecken?" Und so hat die Tradition mit dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen.

 

 

       

 

 

Der kleine Weihnachtsbaum
Es ist schon sehr lange her, weit mehr als 40 Jahre. Da durfte ich am Heiligen Abend mit meinem Vater den Weihnachtsbaum holen, aber das war gar nicht so einfach. Meine Mutter hatte uns ja mit auf den Weg gegeben wie er aussehen sollte ! Nicht zu groß, damit er in unsere Stube passt und natürlich prächtig gewachsen mit schönen ausladenden Ästen die gleichmäßig den Baum zieren. So einen Tannenbaum konnten wir nicht finden, aber ich hatte einen entdeckt. "Der ist es, der ist so schön. Bitte, bitte den nehmen wir." Mein Vater lächelte und wir nahmen das kleine Bäumchen mit. Wir schnitten noch einige Zweige für die große Vase im Flur bevor wir uns auf den Heimweg machten. Als wir mit dem Baum auf den Hof kamen, hörte ich schon meine Mutter schimpfen "Das ist doch kein Weihnachtsbaum, der hat ja so hässlich Zweige, der kommt mir nicht ins Haus, den könnt ihr ja im Schuppen aufstellen." Mit diesen Worten machte sie die Haustür wieder zu!


Ich war richtig böse auf meine Mutter weil sie diesen von mir ausgesuchten Baum, den Einzug in unsere Stube verweigerte. Traurig trottete ich hinter meinen Vater her in den Schuppen. "Du musst nicht traurig sein, dein Baum wird strahlen wenn er fertig ist." Sagte es und fing an in den Baum zu bearbeiten. Er bohrte kleine Löcher in den Stamm und steckte angespitzte Tannenzweige, die wir nicht meiner Mutter für den Flur gegeben hatten, hinein. Mit jedem Zweig wurde der Baum schöner und als mein Vater damit fertig war stellten wir ihn in den Ständer.


Stolz wie Oskar rannte ich ins Haus und riss die Stubentür auf, damit mein Vater den Baum auf den kleinen Tisch stellen konnte. Er hatte ihn noch gar nicht richtig hingestellt als ich anfangen wollte das Bäumchen mit vielen bunten Dingen zu schmücken ! "Nein Kind" mahnte mein Vater "so viel halten die Zweige nicht aus. In diesem Jahr schmücken wir den Weihnachtsbaum ganz in Silber. Mit 12 Kerzen für jeden Monat des Jahres eine!"  So suchte ich einige silberne Kugeln aus der Kiste mit dem Weihnachtsschmuck. Dazu hängte ich 12 silberne Fröbelsterne an die Zweige und zum Schluss legten wir Lametta darüber. Anschließend haben wir die Stube verlassen und mein Vater hat die Tür verschlossen, damit das Christkind in Ruhe arbeiten konnte.


Als wir am Abend zur Bescherung in die Stube schauten, da stand „MEIN“ Tannenbaum im festlichen Kleid, die Kerzen spiegelten sich in den Kugeln, so sah es aus als ob der ganze Baum strahlte. Einen so schönen Weihnachtsbaum wie damals haben wir nie wieder gehabt!!
Autor: Gaby Jung

 

 

       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtszeit. "Mami, der Tannenbaum brennt!"

"Nein, ...... der Tannenbaum leuchtet."
"Mami, guck mal, jetzt leuchtet die Gardine!"

 

 

 

 

Vater: Zünde bitte den Weihnachtsbaum an!
Fritz: Die Kerzen auch?

 

 

Zwei ostfriesische Fischer sitzen am Strand und reparieren ihre Netze. Da legt sich eine aufreizende Blondine zum Sonnebaden neben die beiden. Der eine Fischer deutet auf das Maedel und fragt den anderen: "Was ist schoener, Weihnachten oder das da?" "Was?" fragt der andere. "Na, das da, was der Hahn mit den Huehnern immer macht." Der andere schaut und meint: "Weihnachten ist schoener." "Warum?", will der erste wissen. "Weihnachten ist oefter..."

 

   

bekebo Dekorationen und

 

Gestaltungen im Kneip-o-rant

 

 

....und was wird auch aus dem Holz unserer Bäumen angefertigt?

Genau! Stifte und Bleistifte!!

 

   
     

 

   

 

 

 


 

 

So, jetzt habe ich mir doch noch ein Bäumchen geholt.

Mit diesem genialen Ständer konnte ich bei dem Preis

einfach nicht daran vorbei gehen.

Aber bitte kein Neid.

 

Der Weihnachtsbaum / Christbaum
Bereits im Mittelalter war es üblich, zu Festlichkeiten ganze Bäume zu schmücken. Den Überlieferungen zu Folge wurde der erste Weihnachtsbaum im Jahr 1419 von der Freiburger Bäckerschaft aufgestellt, festlich geschmückt mit Nüssen und Früchten. Naschen durften die Kinder erst an  Neujahr, wo der Christbaum abgeschüttelt wurde. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts war es im Elsass Brauch, im Wohnzimmer zu den Weihnachtsfeierlichkeiten einen Baum aufzustellen und ihn mit Süßigkeiten, Nüssen und Äpfel zu schmücken.

 

Ein urkundlicher Beleg von 1539 zeigt einen Weihnachtsbaum aufgestellt im Straßburger Münster. Anno 1730 erhielten die Christbäume ihre ersten Kerzen. Die katholische Kirche war in frühen Jahren gegen Weihnachtsbäume, sie sah in den Krippen ein genügend, aussagekräftiges Symbol für das Weihnachtsfest. Zu dem gehörten früher der Kirche große Waldgebiete, diese plünderte das Volk den Wald auf der Suche nach Christbäumen. Die ersten mundgeblasenen Christbaumkugeln kamen 1830 auf den Markt, vorerst nur für die gehobene Gesellschaft. Im Laufe der Zeit gab es immer schönere und buntere Christbaumkugeln und wurden somit auch beim gewöhnlichen Volk beliebt. Lametta kam im Jahr 1878 hinzu, eingeführt in Nürnberg und sollte die Tradition nach der Optik von glitzernden Eiszapfen symbolisieren. In Berlin wurde der erste Weihnachtsbaum im Jahr 1785 aufgestellt. Der erste Weihnachtsbaum in Wien wurde im Jahr 1816 von Henriette von Nassau-Weiburg (Gattin des Erzherzog Karls) geschmückt. Auswanderer des 18. Jahrhunderts nahmen den Brauch mit in die USA. Der erste Weihnachtsbaum im "Weißen Haus" konnte 1891 bestaunt werden.

 

Gestern - Freitagabend - auf dem Krefelder Weihnachtsmarkt

 

 

  

 

aktualisiert im November 2018 | crefelder-geschichte[aet]t-online.de